Noch höhere Strafzinsen! Zahlen und Fakten zum Angriff auf unser Erspartes

Strafzinsen

Noch höhere Strafzinsen! Zahlen und Fakten zum Angriff auf unser Erspartes

Schlechte Nachrichten für alle Sparer: Mario Draghi, Chef der Europäischen Zentralbank, verkündete eine weitere Erhöhung der Strafzinsen für Banken. Hauptverlierer werden aber nicht die Banken, sondern die Sparer sein. So geht Ihr Sparvermögen auf der Bank verloren!

Die neuen Strafzinsen machen es noch schwerer, für das Alter vorzusorgen. Aussitzen ist keine Lösung, denn eine Zinswende ist auf lange Sicht jetzt ausgeschlossen. Je mehr Sparvermögen Sie auf der Bank haben, desto größer sind Ihre Verluste.

Strafzinsen-Faktencheck: So viel Geld geht Ihnen verloren

  1. Laut aktuellen Berechnungen der DZ-Bank hat die Strafzins-Politik seit 2010 die Privathaushalte um bis zu 295 Milliarden Euro Zinseinkünfte gebracht.
  2. Wer 2011 noch 10.000 Euro auf einem normalen Sparbuch hatte, hat dank Nullzins und Inflation inzwischen 324 Euro verloren.
  3. Die Strafzins-Politik führt zu einer „kalten Enteignung“. Sparen kostet.

Der sogenannte Einlagensatz für Banken liegt künftig bei -0,5 Prozent, bisher lag er bei -0,4 Prozent.

Die gesamte Finanz- und Versicherungsbranche stöhnt über die neue Strafzins-Anhebung. Aber machen wir uns nichts vor: Die Verluste, die den Banken durch die Erhöhung der Minuszinsen entstehen, werden letztlich von den Bankkunden getragen werden müssen. Davor warnt auch Clemens Fuest, Chef des Münchner info-Instituts. Deutliche Kritik an der Strafzins-Politik kommt auch von Bankenpräsident Hans-Walter Peters und vom Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, wo man die Politik der Europäischen Zentralbank offen als „unvertretbar“ kommentiert.

Strafzinsen: Was Sparern jetzt droht

  1. Es wird weiterhin keine Zinsen mehr auf Sparvermögen geben.
  2. Noch mehr Banken werden das Sparguthaben ihrer Kunden direkt mit Strafzinsen belegen.
  3. Die Banken werden ihre Verluste über zusätzliche Bank- und Kontogebühren ausgleichen.

Man muss es klar sagen: Unser Geld verliert zunehmend an Wert. Wer sich nicht auf hochriskante Anlagegeschäfte einlassen will, hat deshalb nun nur zwei Möglichkeiten, sein Vermögen für die Zukunft zu schützen: Immobilien oder Gold.

Altersvorsorge: Immobilien oder Gold?

Immobilien als Geldanlage sind mit viel Aufwand verbunden, nicht zuletzt mit hohen, oft nicht vorhersehbaren Investitionen für Erhaltungsmaßnahmen. Dazu kommt das Risiko von Mietausfällen, der Ärger mit Kehrwochen-Regelungen, Vandalismus und Nebenkostenabrechnungen. Außerdem wird man als Miethaus-Besitzer bei finanziellen Engpässen der Regierung gerne als Melkkuh betrachtet – wer weiß, was hier in Zukunft noch droht. Nicht zuletzt: Eine Immobilie kostet viel Geld in der Anschaffung, zumal die Preise derzeit überteuert sind, und sie lässt sich auch nur „am Stück“ verkaufen.

Gold hingegen kann immer dann zugekauft werden, wenn gerade wieder etwas Geld „übrig“ ist. Und ebenso kann es stückweise wiederverkauft werden. Gold ist eine Altersvorsorge, die Sie in der Hand halten können. Außerdem ist Gold ein Wert, von dem nur Sie etwas wissen: Niemand sonst muss von diesem Vermögen erfahren – weder eine Bank, noch der Staat, noch andere Personen Ihrer Umgebung.

  • Unser Tipp: Gold anonym kaufen und aufbewahren – EMS macht es möglich.
  • Vorsicht schwarze Schafe: Worauf Sie bei der Wahl eines Schließfachanbieters achten müssen – hier.

Noch Fragen zum Thema Strafzinsen, Werteinlagerung und sicheren Goldkauf? Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.



Über den Autor Bernd Elsenhans


Bernd Elsenhans ist Geschäftsführer der EOS Sicherheitsdienst GmbH & Co. KG und der EMS Werteinlagerung e.K. in Heidenheim an der Brenz. Als Sicherheitsexperte unterstützt er seine Kunden bei Werkschutz, Personenschutz und Veranstaltungssicherheit, bei der Abwehr von Wirtschaftskriminalität sowie bei Werttransporten und Werteinlagerung in eigens für Heidenheim erstellten, privaten Schließfächern. Bernd Elsenhans ist kooperatives Mitglied im Verband für Sicherheit in der Wirtschaft sowie 2. Vorsitzender des Vereins Freunde schaffen Freude e.V., einer Initiative zur Unterstützung von Menschen in Not. Er wurde bereits wiederholt mit dem Innovationspreis Ostwürttemberg ausgezeichnet, dem Mittelstandspreis Soziale Verantwortung und gehörte mit seinem Unternehmen EOS im Jahr 2015 zu den Finalisten für den OSPAs Security Outstanding Security Performance AWARD.