sichere Werteinlagerung

Sichere Werteinlagerung: Erst Skepsis, dann Staunen über „deutsches Fort Knox“

In Heidenheim steht eines der sichersten Gebäude der Welt für Schließfachkunden und sichere Werteinlagerung. Die Finanzzeitschrift EURO stattete der Firma EMS Werteinlagerung einen Besuch ab.

Hier also soll sich eines der sichersten Gebäude Europas für sichere Werteinlagerung befinden? In einer gerade einmal mittelgroßen schwäbischen Stadt am Rande der Ostalb, mitten in einem Gewerbegebiet? „Links ein Dänisches Bettenlager, gegenüber Brachland“, notierte EURO-Redakteur Felix Petruschker wenig beeindruckt für seine Reportage und gibt zu, dass er mit einer gehörigen Portion Skepsis am Hochsicherheitsgebäude von EMS eintraf.

Sichere Werteinlagerung: EMS – das deutsche Fort Knox

In Fachforen fällt immer wieder fast andächtig die Bezeichnung „deutsches Fort Knox“, wenn vom Gebäude für sichere Werteinlagerung von EMS die Rede ist. Privat- und Geschäftsleute aus ganz Europa lagern in diesem Hochsicherheitsgebäude ihre Diamanten, Gold, kostbaren Schmuck, Bargeld, unersetzbare Kunstwerke, Dokumente und Datenträger.

Die Redaktion des großen Münchner Finanzverlags wollte nun genau wissen, was es mit diesem „deutschen Fort Knox“ auf sich hat, das speziell für die sichere Werteinlagerung in Hochsicherheitsschließfächern gebaut wurde, und nahm die Anlage in meiner Begleitung einen halben Tag lang sehr genau unter die Lupe.

Sichere Werteinlagerung im Test

Schwäbisches Fort Knox? Das wirke ja wohl „unverschämt übertrieben“, schildert der EURO-Redakteur die Zweifel, die er über die sicherer Werteinlagerung hier hatte – ehe er die Anlage betrat. Staunend und fasziniert berichtet der Finanzjournalist dann auf vier Seiten im EURO-Magazin von (einigen) der umfassenden und ausgefeilten technischen und biometrischen Sicherheitsvorkehrungen, der besonderen Bauweise und dem Spezialbaumaterial der Hochsicherheitsimmobilie für sichere Werteinlagerung. Er berichtet von den 1,5 Meter dicken Wänden, die aus einem Gemisch von Beton, Stahl, Aluminium, Kunststoff und Keramik bestehen und weder durchbohrt noch mit Hitze bearbeitet werden können, von den massiven Decken, die selbst einem Bombenangriff mittels Drohnen standhalten könnten und vom unterirdischen Burgraben, der das Gebäude umgibt und Tunnelangriffe unmöglich macht, weil er binnen Sekunden mit Wasser geflutet wird, wenn die feinen Sensoren einen Angriff detektieren. „Die Angreifer würden ertrinken“, erfährt man in der Reportage – und auch, dass die Anlage für sicherer Werteinlagerung völlig autark funktioniert. Die Strom- und Wasserversorgung ist fünffach abgesichert, inklusiver eigene Trinkwasseranlage.

Sichere Werteinlagerung in Heidenheim

„Es gibt kaum eine Treppe, ein Schloss oder eine unscheinbare Metallplatte an der Wand, die keinen verborgenen Sinn hat“, schreibt Felix Petruschker und zeigt sich auch beeindruckt vom hochsensiblen, intelligenten Überwachungssystem, das Überfallsituationen erkennen kann. Selbst ein Schlüssel, der auf den Boden fällt, löst Alarm aus.

Allein die Vorstellung einiger der technischen Details und Schutzvorkehrungen habe mehr als drei Stunden gedauert, erzählt der Journalist in der Reportage. Die verbaute Sicherheitstechnik sei 1,2 Millionen Euro wert, darf er den Lesern verraten. Wie teuer die gesamte Anlage für sichere Werteinlagerung war, bleibt mein Geheimnis.

Noch eine andere Zahl beeindruckt den Finanzjournalisten: Die europäische Zertifizierungsstelle ECB-S listet die Sicherheitsstandards bei EMS auf Stufe 11 von 12. Felix Petruschker vergleicht: „Die meisten Landesbanken haben Stufe 8 oder 9, die meisten Geschäftsbanken zwischen 4 und 5.“

Sichere Werteinlagerung: EMS ist „bombensicher“

Außerdem erfährt der Redakteur, dass auch der unspektakuläre Standort zum Sicherheitskonzepts der Anlage für sicherer Werteinlagerung gehört. Denn ein Standort in zentraler Lage, beispielsweise in der Innenstadt, mag zwar repräsentativer wirken, birgt aber für Schließfachkunden unnötige Gefahren. Bei EMS gehört ein überwachter Außenbereich zur Anlage, inklusive geschützter Parkplätze. Die Kunden aus ganz Europa wissen es zu schätzen. Von 3.000 Schließfächern sind aktuell rund 2.500 Schließfächer belegt. Die Nachfrage hat seit Beginn der Corona-Krise stark zugenommen, angefeuert noch durch die Negativzinsen, die inzwischen von vielen Geldhäusern für Sparvermögen verlangt werden. Der Journalist erfährt, dass die Kapazität möglicherweise in nächster Zeit auf 6.000 Schließfächer erhöht wird.

Neben der großen Sicherheit gehört auch die Möglichkeit, hier anonym ein Schließfach mieten zu können, inklusive Barzahlung, zu den Pluspunkten der EMS-Werteinlagerung, die von Kunden besonders geschätzt werden, heißt es in der EURO-Reportage. Außerdem können die Kunden hier rund um die Uhr und auch am Wochenende auf ihr Schließfach zugreifen.

Die Bilanz des Besuchs fällt am Ende positiv aus. „Der Begriff Festung ist nicht übertrieben“, urteilt der Redakteur und benutzt in seiner Reportage dann sogar selbst die Bezeichnung, die er vorher als „unverschämt“ angezweifelt hatte: „Deutsches Fort Knox“. Der Titel, den der EURO-Redakteur schließlich für die Reportage wählt, besteht nur aus einem einzigen Wort: „Bombensicher“.

Haben Sie noch Fragen zu der Reportage von Felix Petruschker oder allgemein zum Thema sichere Werteinlagerung? Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne.



Über den Autor Bernd Elsenhans


Bernd Elsenhans ist Geschäftsführer der EOS Sicherheitsdienst GmbH & Co. KG und der EMS Werteinlagerung e.K. in Heidenheim an der Brenz. Als Sicherheitsexperte unterstützt er seine Kunden bei Werkschutz, Personenschutz und Veranstaltungssicherheit, bei der Abwehr von Wirtschaftskriminalität sowie bei Werttransporten und Werteinlagerung in eigens für Heidenheim erstellten, privaten Schließfächern. Bernd Elsenhans ist kooperatives Mitglied im Verband für Sicherheit in der Wirtschaft sowie 2. Vorsitzender des Vereins Freunde schaffen Freude e.V., einer Initiative zur Unterstützung von Menschen in Not. Er wurde bereits wiederholt mit dem Innovationspreis Ostwürttemberg ausgezeichnet, dem Mittelstandspreis Soziale Verantwortung und gehörte mit seinem Unternehmen EOS im Jahr 2015 zu den Finalisten für den OSPAs Security Outstanding Security Performance AWARD.