Goldkauf im Urlaub

Goldkauf im Urlaub – meist ein großer Fehler: 5 Tipps

Nach der langen Corona-Zwangspause planen viele Menschen jetzt wieder ihren nächsten Urlaub. Gerade im Urlaub verfallen viele dem Locken scheinbarer Goldkauf-Schnäppchen. Wieder daheim stellt sich der vermeintlich tolle Goldkauf im Urlaub aber schnell mal als wertlos und überteuert heraus. Wenn Sie dem Goldkauf im Urlaub trotz der Gefahren nicht widerstehen können: Fünf Tipps, die vor Betrug schützen.

Es ist warm, die Sonne scheint und die Alltagssorgen hat man mit ausreichend Verpflegung zuhause gelassen. So entspannt unterläuft vielen Touristen schnell man ein Fehler: Der überteuerte Goldkauf im Urlaub. Die Betrüger haben hierfür schon einige Maschen entwickelt.

Goldkauf im Urlaub – „Autobahngold“

Bei dieser Masche versuchen die Betrüger die Touristen mit Mitleid zum Goldkauf im Urlaub zu bewegen. Oftmals passiert so etwas an Tankstellen oder Rastplätzen, deswegen auch der Name „Autobahngold“. Die Betrüger sprechen ihre Opfer an und bieten ihnen Gold oder Goldschmuck zu einem „Sonderpreis“ an, denn sie stecken angeblich aktuell in einer finanziellen Notlage: Der beste Freund, die Mutter, Schwester, Tochter, ist schwerkrank und nur so können sie die Behandlung bezahlen. Deshalb werde das Gold auch unter dem eigentlichen Wert verkauft.

Wer hier dem Goldkauf zustimmt, der steht am Ende ohne Kaufvertag, Adresse, Handynummer und Geld da. Denn das gekaufte „Gold“ und der Schmuck sind gar nichts oder viel weniger als der Kaufpreis wert. Und der Verkäufer ist nirgends mehr aufzufinden, eine vielleicht erhaltene Handynummer verläuft ins Nichts. Von „Autobahngold“ sollten Sie deshalb generell die Finger lassen.

Goldkauf im Urlaub – Betrug! Was tun?

Sollten Sie daheim feststellen, dass Ihr Goldkauf im Urlaub kein echter Goldkauf war, müssen Sie so schnell wie möglich Anzeige erstatten. Am besten nehmen Sie sich einen Anwalt, der auf das Recht in Ihrem Urlaubsland spezialisiert ist.

Wenn Sie sich dazu verleiten lassen sollten, im Urlaub einen Goldkauf zu tätigen, bestehen Sie darauf, einen Kaufvertrag, Fotos des Erworbenen, die Telefonnummer des Verkäufers, einen gut lesbaren Namen und eine Website genannt zu bekommen.

Goldkauf im Urlaub – 5 Sicherheitstipps

  1. Kaufen Sie kein Gold zwischen Tür und Angel

Schließen Sie einen Goldkauf im Urlaub nicht einfach so nebenbei ab. Betrüger tummeln sich nicht nur an Autobahnraststätten oder Tankstellen, manche versuchen ihr Glück auch am Strand oder klopfen bei Ihrer Ferienwohnung an die Tür. Lehnen Sie solche Geschäfte generell besser ab.

  1. Kaufen Sie kein Gold oder Goldschmuck auf Märkten

Gerade orientalische Märkte können unheimlich faszinierend sein. Da lässt man sich schnell mal von einem der vielen Verkäufer an einem Stand zum Kauf einer „Echtgoldkette“ überreden. Und wenn man den Verkäufer dann auch noch erfolgreich „runtergehandelt“ hat, ist das Triumph- und Erfolgsgefühl gleich noch viel besser. Bis man dann daheim beim Juwelier feststellt, dass die Kette gar nicht echt ist.

  1. Seien Sie misstrauisch, wenn der Preis zu gut ist

Ein seriöser Goldhändler wird seine Ware niemals unter dem Wert verkaufen. Schon gar nicht um die Hälfte reduziert. Deshalb ist auch von dieser Art des Goldkaufs im Urlaub abzuraten.

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  1. Seien Sie besonders bei geplanten Ausflügen vorsichtig

Vielleicht entdeckten Sie im Hotel einen Aushang für einen netten Ausflug zu einem Goldschmied, dem Sie sich anschließen möchten. Vorsicht: Auch hinsichtlich solcher touristisch begleiteter Ausflüge gibt es zahlreiche Berichte über professionelle Goldbetrüger! Eigentlich wirkt alles seriös. Beim Goldschmied angekommen, dürfen Sie bei der Herstellung des Goldschmucks zusehen. So sollen Sie von der Echtheit des Schmucks überzeugt werden. Nach der Führung verwickeln Mitarbeiter der Goldschmiede einzelne Besucher in ein Gespräch mit dem Ziel, ihren ausgewählten Opfern möglichst viel Schmuck verkaufen zu können. Dabei werden die Betrüger immer aggressiver und trennen den Interessenten von seiner Reisegruppe. Viele der Opfer geben dann nach und kaufen tatsächlich Goldschmuck im Wert von mehreren Tausend Euro. Am Ende stellt sich der Schmuck dann als Fälschung heraus oder die Verkäufer überzeugen die Goldkauf-Interessenten davon, dass es viel einfacher wäre, sich den Schmuck einfach ins Heimatland nachschicken zu lassen. Dort wird dieser aber nie ankommen. Von seinem Goldkauf im Urlaub hat der Geschädigte dann nichts als Verluste und Ärger.

  1. Tätigen Sie Ihren Goldkauf im Urlaub nur bei seriösen Juwelieren

Wenn Sie fest entschlossen sind, den Goldkauf im Urlaub durchzuführen, dann bitte nur bei einem Juwelier, zu dem Sie im Vorfeld zuhause so viel wie möglich recherchiert haben. Nur so haben Sie eine verhältnismäßig große Chance, nicht übers Ohr gehauen zu werden.

Tätigen Sie Ihren Goldkauf lieber nicht im Urlaub, sondern zuhause bei einem seriösen Juwelier oder Goldhändler. EMS Werteinlagerungen beispielsweise arbeitet eng mit der Fa. Goldkanzlei GmbH zusammen. Hier erworbenes Gold können Sie direkt bei uns liefern lassen. Wir verwahren die Sendungen ungeöffnet per Sammelverwahrung bis maximal sechs Monate kostenfrei in unserem Tresorkeller. Innerhalb dieser Zeit können Sie Ihre Sendung bei passender Gelegenheit in Empfang nehmen und in Ihr anonymes bankenunabhängiges Schließfach einlagern. An 24 Stunden, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr, wann immer Sie wollen.

Haben Sie noch Fragen zum Thema Goldkauf im Urlaub oder allgemein zum Thema Hochsicherheitsschließfächer? Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne.



Über den Autor Bernd Elsenhans


Bernd Elsenhans ist Geschäftsführer der EOS Sicherheitsdienst GmbH & Co. KG und der EMS Werteinlagerung e.K. in Heidenheim an der Brenz. Als Sicherheitsexperte unterstützt er seine Kunden bei Werkschutz, Personenschutz und Veranstaltungssicherheit, bei der Abwehr von Wirtschaftskriminalität sowie bei Werttransporten und Werteinlagerung in eigens für Heidenheim erstellten, privaten Schließfächern. Bernd Elsenhans ist kooperatives Mitglied im Verband für Sicherheit in der Wirtschaft sowie 2. Vorsitzender des Vereins Freunde schaffen Freude e.V., einer Initiative zur Unterstützung von Menschen in Not. Er wurde bereits wiederholt mit dem Innovationspreis Ostwürttemberg ausgezeichnet, dem Mittelstandspreis Soziale Verantwortung und gehörte mit seinem Unternehmen EOS im Jahr 2015 zu den Finalisten für den OSPAs Security Outstanding Security Performance AWARD.